Kurpfälzisch, ALEMMANISCHE, BAYERISCHE MUNDARTEN

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Kurpfälzisch

DIALEKT DER MANNHEIM STADT

·         aa - auch

·         Aag - Auge

·         Aagedrobbe - Augentropfen

·         abbà, awwà - Nein!, Ach was! (abbà leitet sich vom französischen il n'y a pas ab)

·         ääns - eins (1)

·         Abbord, der - Toilette

·         all - ausgegangen, aufgebraucht (Der Woi is all. = Der Wein ist ausverkauft)

·         alla (eher im Norden)/alle (eher im Süden) - Auf geht's! (Kann auch als Abschiedsgruß verwendet werden) (von aller = gehen)

·         alla - eben, also (alla gut = also gut)

·         alla hopp - also gut, auf geht's.

·         allää - allein, von allein/selbst

·         alleweil - im Moment, soeben

·         als (Adv.) - üblicherweise/manchmal (Isch geh' als in de Leewe. = Ich gehe manchmal in das Lokal „Zum Löwen“)

·         annerschd/annaschda/onnersch/onnaschda - anders, verschieden (von)

·         annennonnabinne - aneinanderbinden

·         ausbixe - wegrennen, ausbrechen, siehe auch rumbixe

·         Atzel -

·         awwl (in der Gegend um Heidelberg ausschließlich: awweil) - eben, jetzt, heutzutage („alleweil“)

·         babble, babbln - sprechen, reden

·         Babblwasser - Alkoholisches Getränk („Sprechwasser“)

·         Bää - die Beine

·         Bääm - die Bäume

·         Babbe - Papa, Vater

·         Babbl - Matsch, Schlamm

·         Bagaasch, die - Verwandtschaft, abwertend für Personengruppen (aus frz. le bagage = Reisegepäck)

·         Barawer, der - Räuber

·         Batschkapp, die - , flache Kopfbedeckung; auch: Person, die viel redet

·         Beer - Birne

·         Beiz - schäbiges Gasthaus

·         Bell -

·         Bempel - Krug, Straßenbahn (in Heidelberg)

·         Besel - Base oder alte Frau

·         Benseniggl (sehr häufig auch: Belseniggl) - , („Pelznickel“)

·         berschde - bürsten (umgangssprachlich auch für Geschlechtsverkehr)

·         Bettel, der - persönlicher Besitz/Gepäck, Kram

·         Bettschisser - , wegen der abführenden Wirkung

·         biggle - bügeln

·         Biggs, Bix - Büchse, auch eine sexuell ausschweifende Frau

·         bissel - bisschen

·         Blaschda - Pflaster

·         bleed - dumm

·         Bliesel - Blüschen (Verniedlichungsform von Bluse)

·         blogge - bohnern, polieren

·         Blunz, die - dumme Kuh, abwertend für Frau, auch für einen Homosexuellen (ursprünglich „Blutwurst“)

·         bloo - blau

·         , das - Bezeichnung für „echte“ Mannheimer

·         Bobbes - Popo

·         Bobbele - Baby, Kleinkind, auch: Püppchen, Puppe

·         Bobbeschees, die - Kinderwagen, Puppenwagen (von französisch la chaise - der Stuhl)

·         Bongart - Kind (abwertend!) (von „“)

·         Boschd - herangereifter junger Mann („Bursche“)

·         Botschamba - (von französisch pot de chambre)

·         bressiere/bressiare - eilig sein, sich beeilen (von französisch presser)

·         Brieh, die - Brühe, aber auch verächtlich für schmutziges Wasser oder ein weniger leckeres Getränk („Bäh, des is jo e Brieh!“), aber auch Alkoholpegel („Der hot awwa Brieh!“ -> „Der hat aber ordentlich was intus!“)

·         Brotknordze - Endstück des Brotes (von „knorrig“)

·         Brulle - Murmeln

·         brunze - urinieren

·         Brunztulp - Weichei, Angsthase

·         Bruusl - die Stadt

·         Buckel - Berg, Hügel

·         Budder, der - Butter

·         bussiere - eine Liebschaft haben (von französisch pousser)

·         Butzlumbe - Wischlappen

·         Buu (sing.), Buwe (pl.) - Bube(n), Junge(n)

·         Buwerollser - Schwuler

·         Buwespitzle -

·         Dachhaas - Katze (von „Dachhase“)

·         Dachkandl - die Dachrinne

·         dahäm - daheim, zu Hause

·         dappisch/dabbisch - blöd, bescheuert, dämlich

·         Dappschädel - nicht besonders intelligenter Mitmensch

·         Dasch - Tasche

·         dawedda - dagegen („dawieder“)

·         Debbisch (alt) - warme Wolldecke („Teppich“)

·         Deer, Diir - Tür

·         Dilldabbe/Dilledabb - ungeschickter Mensch

·         Dinscher - Maler, Anstreicher (von „tünschen“)

·         dischbedeere - diskutieren, heftig miteinander reden

·         Dollbohrer - ungeschickter Mensch (auch als Schimpfwort)

·         Dorschd - Durst

·         Dorschdl - jemand, der gerne und viel Alkohol trinkt (von „Durst“)

·         driggle - trocknen

·         Droddwaa - Gehweg (von französisch trottoir)

·         drowwä - oben

·         dottelisch/doddlisch - weich (von „“)

·         Dubbe - Tupfen, Punkt

·         Dullewaudel - törichte Frau (Schimpfwort)

·         Dudd/Gugg - Tüte

·         Duwwak - Tabak

·         -e - oftmals für die Ortsendung „-heim“ ( -> Dossene, -> Ebbele, -> Kärsche, -> Hendesse; -> Sinse/Sinsene)

·         ebband (sehr oft auch: ebba) - jemand

·         ebbes - etwas

·         Eemenze - Ameisen

·         Eischhännsche, Eischhändl -

·         - in den Wäldern heimisches Fabelwesen, ähnlich dem (Elwedridsche fonge - nichts (Rechtes) tun)

·         Erwäd - Arbeit (Erwerbstätigkeit)

·         Fäng - Schläge, Prügel (Willsch die Fäng? Du fängsch sie glei!)

·         Feez - Unsinn, Streiche

·         fer ume - umsonst

·         Ferz - überflüssiger Kram, Unfug (Die hawwe do nor so billische Ferz)

·         Fieß - Beine (Füße)

·         fisediere - durchsuchen

·         Flaaschkieschlin - („Fleischküchlein“)

·         Flabbes - Schläge, Prügel (Glei gibts Flabbes!)

·         Fladderrouse/Dindeblumme/Dinderouse/Schlabbadullä - (je nach Ort verschieden)

·         Fleesch, das - Fleisch

·         fuddle - Ein beim Fußball, auch: Fußball spielen, siehe auch: rumfuddle

·         Gaaß/Geeß - Ziege („Geiß“)

·         Gaul - Pferd

·         Gawwl - Gabel

·         gedriggld - getrocknet

·         Geedl/Goodl - Patentante

·         Geelerriewe, Gelwerriewe - Möhren, Karotten („Gelbe Rüben“)

·         Geil - Pferde

·         …gell? - „…oder?“, „nicht wahr?“

·         Geknoddel - Durcheinander, undurchsichtige Sache

·         gepalde - behalten

·         Ghannsdrauwe/Ghonnsdraawe - („Johannistrauben“)

·         Gnaams/Immes - Tagesration Nahrung

·         Gnaaz (auch: Knatsch) - Ärger

·         gnoddere - meckern

·         Gogglrobber - Kleintierzüchter („Hanhnenrupfer“)

·         Gosch - Mund (abwertend beim Menschen), Maul eines Tieres

·         greine - weinen

·         Griffel - Finger (Pl.)

·         Grumbeer, auch: Kadoffl - Kartoffel („Grundbirne“)

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